
Unwetterwarnungen
Region Fulda
Beste
Auflösung:
1280 x 800
mit Internet Explorer
Zurück
Startseite
| |
Siehe auch: Grundsätze von Erziehung
Hinweis: Ein Download der kompletten Dokumentation des
Entwicklungsprozesses zu gemeinsamen Verhaltensvereinbarungen wird
voraussichtlich in Kürze angeboten werden können.
der
Lehrer/innen und Eltern
Die
Florenbergschule ist für Kinder, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern ein Haus
des Lebens, Lernens und Lehrens, in dem sich alle wohl fühlen
sollen. Wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder, Schülerinnen und Schüler,
in einer Atmosphäre des Vertrauens zu Menschen heranwachsen, die
-
soziale Verantwortung übernehmen,
-
partnerschaftlich
handeln,
-
offen
und fair miteinander umgehen,
-
selbständig
arbeiten und Entscheidungen treffen können.
Wir
als Eltern
sind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen für unsere Kinder. Unsere
Aufgabe ist es, den Kindern das Hineinwachsen in das Leben zu ermöglichen, ihr
Wachstum, ihr Fach bezogenes und emotionales Lernen in Elternhaus, in Schule
und Gesellschaft zu fördern und zu begleiten.
Wir, Lehrerinnen und Eltern,
sind gemeinsam verantwortlich für das Wohl der Kinder. Deshalb wünschen wir
uns eine gemeinsame Vereinbarung über Erziehungs- und Verhaltensvorstellungen,
verantwortlicher Mitwirkung und Kommunikation in der Schule.
Mit
dieser Verhaltensvereinbarung wollen wir dies verlässlich dokumentieren
und die Notwendigkeit unserer Zusammenarbeit bekräftigen. In enger
Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrerinnen/Lehrern haben wir im Schuljahr
2005/2006 herausgearbeitet, welche Wertvorstellungen uns gemeinsam wichtig
sind. Dies formulieren wir im Folgenden:
1.
Erwartungen der
Lehrer/innen an die Eltern
Wir
wünschen uns eine gute Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes.
-
Wir wünschen uns Vertrauen in unsere pädagogischen und menschlichen
Fähigkeiten und die Anerkennung
unsere Engagements für die Kinder der Florenbergschule. Dazu
gehört auch, dass die Eltern die schulischen
Regeln akzeptieren und schätzen.
-
Wir wünschen uns, dass die Eltern das schulische Lernen ihrer Kinder durch
klare häusliche Bedingungen
unterstützen (Interesse am Lernen der Kinder, Unterstützung
bei Hausaufgaben, Konsequenz im Handeln,
geregelter Tagesablauf, altersgemäßer kontrollierter Umgang
mit Medie
Wir
wünschen uns eine Erziehungshaltung:
-
in der sich Offenheit für die Fragen und Probleme der Kinder ausdrückt,
-
die zur Selbständigkeit, zur Eigenverantwortung, zu Selbstbewusstsein und
zur Selbstachtung der Kinder führt,
-
die
Liebe und Zuneigung nicht von schulischen Leistungen abhängig macht, sondern
Kinder dort unterstützt, wo es
jedes Kind braucht,
-
die
auch offen ist für außerschulische Hilfen
(Erziehungshilfe, Schulpsychologe, Ergotherapie )
-
die
das Gespräch mit den Lehrern/innen als wesentliche Grundlage des gemeinsamen
Erziehungsauftrages
versteht.
2.
Bereitschaft der
Lehrerinnen
Als
Lehrerinnen und Lehrer sind wir bereit, Schülern und Eltern Vertrauen,
Akzeptanz, Interesse, Respekt, Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit,
Unvoreingenommenheit, Gerechtigkeit, Verständnis gegenüber ihren Fragen und
Problemen entgegenzubringen. Wir erklären unsere Bereitschaft, jedes Kind so
akzeptieren, wie es ist, es nach persönlichen Fähigkeiten zu fördern, an
individueller Leistung zu messen, es nicht bloß zu stellen, sondern positiv zu
unterstützen, freundlich und konsequent zu sein, aber auch Schwierigkeiten
nicht zu verschweigen.
Wir
streben / bieten an:
-
Eine
konstruktive Zusammenarbeit bei Schulveranstaltungen (Wettkämpfen, Festen,
Klassenfeiern,
Wandertagen, Bibliothek ...)
-
Gesprächsbereitschaft
über alle Fragen, die das Lernen der Kinder betreffen sowohl im schulischen
wie im
häuslichen Bereich.
-
Einen
differenziert gestalteten Unterricht, der sich am individuellen Lernstand
der Kinder orientiert,
-
Die Entwicklung einer angenehmen Lernatmosphäre und Klassengemeinschaft
durch Projekte,
Unternehmungen, Gruppenarbeit, Klassengespräche
...
-
uns als Lehrer/innen regelmäßig für die Erhaltung und Weiterentwicklung
unserer beruflichen Kompetenz
fortzubilden.
3.
Erwartungen der Eltern an die Lehrer/innen
Wir
wünschen uns eine gute Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes. Wir erwarten von
Lehrer/innen:
-
Engagement im Beruf und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung der eigenen
Kompetenzen,
-
Die Fähigkeit, als Persönlichkeit Kindern zu begegnen, sich als lehrende
Person jedem Kind und der
Klasse als Gesamtheit zuzuwenden, um Fachwissen
zu vermitteln, Freude am Lernen zu wecken und
zu erhalten, soziale Kompetenz bei Kindern zu
fördern,
-
die Bereitschaft zum Gespräch mit den Eltern (zeitnah) über alle Belange,
die das einzelne Kind und die
Klassengemeinschaft fördert,
-
Hilfestellungen für Eltern zu geben, wenn sich Probleme abzeichnen.
4.
Bereitschaft der Eltern:
-
Wir
begleiten das Lernen unseres Kindes durch Aufmerksamkeit und aktives
Mitgehen, indem wir das
Lernen der Kinder durch Interesse und
Förderung begleiten. Zu Hause unterstützen wir die Kinder durch
gemeinsames Lesen von geeigneten
Kinderbüchern, Bereitstellen von altersgerechten Sach-
und Fachbüchern, Bibliotheksbesuchen,
gemeinsame Spiele,
-
Wir wollen für sportliche Betätigung in Vereinen sorgen, für musikalische
Förderung,
-
Wir wollen unsere Kinder in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung
fördern, indem wir für einen
geregelten Ablauf im Alltag sorgen, für
gesundes Essen und ausreichend Schlaf, für einen Alters
angemessenen Umgang mit Medien (Fernsehen,
Computer etc.),
-
Wir wollen unseren Kindern Liebe und Zuneigung entgegenbringen, auf ihre
Bedürfnisse eingehen
und sie bei der Verarbeitung von Erfolgs-
und Misserfolgserlebnissen unterstützen,
-
Wir
wollen aktiv die Möglichkeiten zum Elterngespräch mit dem/der
Klassenlehrer/in, der Fachlehrer/innen
wahrnehmen und uns bei Aktivitäten der
Klasse engagieren,
-
·
Die Mitsprachemöglichkeiten für Eltern in der Schule (Elternbeirat,
Schulelternbeirat, Schulkonferenz) wollen wir
unterstützen.
Indem wir diese Vereinbarung unterzeichnen, erklären wir den gemeinsamen
Willen zur Zusammenarbeit auf der Basis der formulierten Wertvorstellungen
während der Schulzeit unseres Kindes, zum Wohle unserer Kinder und der Schule.
Pilgerzell, den
|