Zum Verständnis der
Schulprogrammarbeit an der Florenbergschule
Die Arbeit mit und
am Schulprogramm hat sich für Schulleitung, Kollegium und Elternschaft
als wichtiges Instrument einer lebendigen Schulentwicklungsarbeit
etabliert.
Dabei stand das
Prozesshafte der Arbeit im Sinne einer „lernenden Organisation“ nach
Peter M. Senge im Vordergrund, das den Beteiligten ständige Reflexion,
Evaluation und Beweglichkeit im Denken und Handeln abverlangte. Die
Neufassung nach nunmehr zwei Jahren zeigt viele Entwicklungen und
Veränderungen auf, Ergebnisse einer lebendigen Schularbeit aller
Beteiligten, um die gute Qualität des Lehrens und Lernens an der
Florenbergschule weiter zu verbessern.
Im September 1997
traf sich erstmals die Schulprogrammgruppe (Frau Garms, Frau Stibitz,
Herr Wendel) zur Auswertung und Strukturierung einer Datensammlung des
vorherigen Schulleiters Rudolf Beck.
Im Oktober 1997
fand sich eine Arbeitsgruppe (Frau Krack, Frau Rolbetzki, Frau
Vonderau-Kollmann, Frau Welzel) zusammen, die sich mit einem Schwerpunkt
der Auswertung „Neufassung der Schulordnung“ auseinander setzte.
Im Februar 1998 fand
ein Pädagogischer Tag zur Arbeit am Schulprogramm statt.
In einer
Stärken-Schwächen-Analyse wurde eine Bilanzierung der Arbeit an der
Florenbergschule in Ergänzung zur Datensammlung von Herrn Beck durch das
Kollegium erstellt.
Als Schwerpunkte für
die Arbeit der folgenden Schuljahre wurden festgelegt:
Schulordnung
-
demokratische Schülerorganisation
-
Klassensprecherinnen und Klassensprecher in die Verantwortung stärker
einbinden
-
neue
Ordnung und Regeln unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler
-
Normen
und Werteerziehung
Schulhofgestaltung
-
Weiterentwicklung der Schulhofgestaltung
-
Einbeziehung ökologischer Schwerpunkte
Gestaltung der
Eingangshalle als ein „Aushängeschild“ der Schule
Alle Klassen sollen
die Gelegenheit haben, Arbeiten aus dem Unterricht in der Eingangshalle
darzustellen.
Ausstattung der
Klassenräume mit Computern / Qualifizierung des Kollegiums
-
erste
Ausrüstung über Sponsoren
-
Fortbildung des Kollegiums
Die vier von der
Gesamtkonferenz festgelegten Schwerpunkte wurden durch die Gremien
Schulelternbeirat und Schulkonferenz beschlossen und begleitet. Die
Er-gebnisse waren immer wieder Thema der Gremienarbeit der vergangenen
Schul-jahre und sind im Schulprogramm ausführlich dargestellt.
Darüber hinaus haben
sich zwei weitere Schwerpunkte herauskristallisiert:
-
Fördermaßnahmen,
-
Entwicklung von Sozialkompetenz,
die im Schulprogramm
ausführlich dargestellt werden.
Zur Methode:
Während sich die 1.
Fassung des Schulprogramms noch sehr stark an der Bilanzierung der
Schularbeit orientierte, sind in der 2. Fassung deutlicher die konkreten
Arbeitsvorhaben erfasst, die nach den Qualitätsindikatoren von Michael
Schratz von den verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen erarbeitet
wurden. In diesem Zusammenhang war die Zusammenarbeit im Rahmen des
EU-Projekts Qualitätspartnerschaft mit Oberösterreich
à
Schenkenfelden (5/2000 – 10/2002), das von Prof. Michael Schratz
wissenschaftlich begleitet wurde, bei der Neufassung des Schulprogramms
sehr bedeutsam und findet ihren Niederschlag in der Formulierung vieler
Punkte des Schulprogramms.
Mit Schreiben vom
11.07.2002 wurde die 1. Fassung durch den leitenden Schulamtsdirektor,
Herrn Ulbig, genehmigt und eine Neuvorlage zum Ende des Schuljahres
2003/04 festgelegt. In der nunmehr erweiterten und „umfassenden
Fortschreibung“ wurden die von der Schulaufsicht empfohlenen Aspekte
eingearbeitet und berücksichtigt.
Weiterarbeit am Schulprogram 2006-2009
2006 wurde eine überarbeitete und vom Staatlichen Schulamt Fulda
genehmigte Fassung von den Schulgremien verabschiedet und vom
Staatlichen Schulamt Fulda genehmigt.
>>
Download aktuelles Schulprogramm 2006-09
Überarbeitung des Schulprogramms im aktuellen
Schuljahr 2009/10
Im Schuljahr 2009/10 wurden von der Gesamtkonferenz der Florenbergschule neue
Arbeitsgruppen gebildet, um das Schulprogramm im Schuljahr 2009/10 auf
neuen Stand zu bringen und neue Projekte einzuarbeiten bzw.
laufende zu aktualisieren. Rainer Wendel und Doris Stibitz haben als
Steuerungsgruppe die Koordination übernommen.
Aktueller Hauptarbeitsschwerpunkt ist die
Beförderung eines guten Schulklimas. Hierzu hat sich u.a. auch die
Schülervertretung der Florenbergschule
neu konstituiert.