>>
Schulregeln <<
Beste Auflösung: 1280 x 800 mit Internet Explorer |
Zahlreiche Eltern,
Lehrkräfte und Erzieherinnen der Einladung des Fördervereins und des
Schulelternbeirates gefolgt und lauschten nach der Begrüßung durch Schulleiter
Gerhard Renner und Fördervereinsvorsitzenden Prof. Peter Haller dem informativen
und kurzweiligen Vortrag zum Thema „Das Lernen lernen“ in der Florenbergschule
in Pilgerzell. "Unser Gehirn ist
hochdynamisch und kann alles lernen", erläuterte Helms. "Und: Es muss
alles lernen". Dazu gehöre auch,
dass Kinder als Voraussetzung für den Schulalltag – und nicht nur dort - gutes
Benehmen lernen müssten sowie Fähigkeiten wie Zuhören können, ruhig sitzen,
nicht dazwischen reden und vieles mehr. Ebenso müsste ein Kind erst lernen, eine
Arbeitshaltung zu gewinnen, konzentriert und ausdauernd zu arbeiten, auch Dinge
zu erledigen, die es nicht gerne mag. "Da kommt nichts von selbst. Wenn man das
nicht zu Hause und in der Schule mit dem Kind trainiert, tritt ein anderes
Verhalten an diese Stelle – meist unerwünschtes Verhalten und schlechtes
Benehmen", so Helms. Im weiteren Verlauf gab
Helms konkrete Tipps zum Lernen. So kann das Ultra-Kurzzeit-Gedächtnis höchstens
sieben einzelne Informationen auf einmal aufnehmen. Daher brächten häusliche
Diktate für die Rechtschreibentwicklung nichts, besser sei es, mit dem Kind
einzelne Wörter zu trainieren, und dann höchstens zwei oder drei auf einmal.
"Weniger ist mehr", so Helms. "Das gilt auch für die aufgewendete Zeit.
Rechtschreibtraining, Lesetraining, Kopfrechentraining: Täglich ein, zwei
Minuten reichen", führte der Lerntrainer aus. Vokabeln sollte man in kleinen
Päckchen á 7 Stück lernen. In einem interessanten
Experiment zeigte Helms dann den Eltern, wie man mehr auf einmal lernen kann:
Wenn der Lernstoff strukturiert wird, eine sinnvolle Ordnung hat, dann kann man
plötzlich deutlich mehr als sieben Informationen verarbeiten. An praktischen
Beispielen wie dem 1x1, dem Lernen von Ländern und Hauptstädten, dem Bewältigen
von Hausaufgaben zeigte Helms, wie Schüler ihr Lernen beschleunigen können.
"Wenn Ihr Kind lernt, wie man "Mutter" schreibt, können Sie ihm gleich noch
gleich klingende und gleich geschriebene Wörter wie Futter, Kutter, Butter
mitgeben. Statt einem hat Ihr Kind so vier Wörter in der gleichen Zeit gelernt."
Weiterhin betonte Helms die
Relevanz der Persönlichkeitsstruktur des Lerners für seine individuelle und
optimale Förderung. Der erfahrene Gymnasiallehrer und Vater von zwei Töchtern
machte deutlich, wie notwendig eine gute Kooperation zwischen Schule und
Elternhaus ist, um Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Entwicklungsverzögerungen
bestmöglich unterstützen zu können. Im zweiten Teil des
Vortrages erläuterte der Referent die Bedeutung unterschiedlicher persönlicher
Lernstile für den Schulerfolg. So gibt es den Hör-, Seh-, Gefühls- und
Logikmenschen. Alle vier Anteile seien in jedem Menschen vorhanden, allerdings
in unterschiedlicher Mischung. Und diese Mischung bestimme das spontane
Herangehen an den Lernstoff. "Ein Gefühlsmensch geht gefühlsmäßig an Mathe heran
– die Folgen können Sie sich leicht ausmalen" so Helms. Kinder müssten lernen, sich
auf den Charakter des jeweiligen Stoffes einzulassen. Deshalb müsse man mit
Kindern die zum Stoff passenden Arbeitsanleitungen trainieren, die sich die
Kinder dann später selbst in einem 'Inneren Dialog' geben müssten. |
|
[Sitemap] [News] [Events] [Termine] [Impressum] [Haftungsausschluss] [Kontakt] Senden Sie E-Mail mit Fragen oder
Kommentaren zu dieser Website an:
webmasters at florenbergschule.de
|